Vita 

 

Nach einem Studium der Geschichte, Mathematik und Philosophie, vorwiegend in Münster, promovierte ich dort in Neuerer Geschichte. Von 1987 bis 1989 war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Didaktik der Geschichte an der Universität Gießen. 1989 erhielt ich eine Stelle als Archivreferendar im damaligen Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und besuchte die Archivschule Marburg. 1991 legte ich die Archivarische Staatsprüfung ab.

Von 1991 bis 2024 leitete ich das Archiv der Universität der Künste Berlin (bis 2001: Hochschule der Künste), in dessen Beständen sich eine mehr als 300-jährige Schulgeschichte spiegelt. Meine Aufgabe bestand darin, das Archiv - zusammen mit einem kleinen Team - aufzubauen; es war bis dahin noch nicht archivfachlich betreut worden. 2001 übertrug mir die Universität zusätzlich die Verantwortung für die historische Bildsammlung. Für die Etablierung des Archivs war es hilfreich, dass ich - gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus der Wissenschaft - mehrere, teils umfangreiche Drittmittel-Projekte (DFG, BMBF) einwerben konnte.  Von 2021 an erklärte ich mich bereit, meine Dienstzeit dreimal über die reguläre Altersgrenze hinaus um je ein Jahr zu verlängern.

In Verbindung mit der archivarischen Praxis entstanden zahlreiche Publikationen rund um das Thema Archiv, zur Musikgeschichte und zu weiteren Gegenständen. Einige archivwissenschaftliche und musikgeschichtliche Texte von mir sind ins Englische, Französische, Polnische, Niederländische und Japanische übersetzt worden. Seit dem Ende des Archivdienstes erweitere und verändere ich die Themengebiete, mit denen ich mich näher befasse. 

 

Näheres zu meiner archivarischen Berufstätigkeit: siehe hier